Der Shiitake Pilz

Der Shiitakepilz, der vor allem in China und Japan angebaut wird und auf verschiedenen Laubbäumen gedeiht. Während Shiitake in Asien sowohl verkocht als auch als Heilpilz in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt wird, dient er in der westlichen Welt fast ausschließlich als wichtiger Speisepilz, denn seine Heilwirkung ist kaum bekannt.

Das Aussehen des Shiitake Pilzes

Shiitakepilz

Der Shiitake Pilz gehört zur Gattung der Ölbaumtrichterlingsverwandeten und wächst vorzugsweise auf Laubbäumen mit hartem Holz. Er verfügt über einen hell-bis dunkelbraunen Hut und die Lamellen laufen glatt bis rau am Stiel herab. Beim jungen Pilz ist der Hutrand noch nach innen gerollt. Die Huthaut ist oft mit zarten Flöckchen bedeckt und in frischem Zustand verströmt er einen feinen pilzigen Geruch.

Der Shiitakepilz und seine Bedeutung

In China und in Japan wird Shiitake bereits seit Tausenden von Jahren sowohl als Nahrungsmittel als auch in der Medizin genutzt. Zu früheren Zeiten war der Pilz sogar so wertvoll, dass er Kaisern und Königinnen als Geschenk gemacht wurde.
In den chinesischen und japanischen Wäldern kann der Shiitake Pilz nach wie vor frei wachsend gefunden werden, die auf dem Markt erhältlichen Pilze stammen jedoch aus Zuchtbetrieben. In Nordamerika und Europa kommt Shiitake in der freien Natur hingegen nicht vor und muss gänzlich kultiviert werden. Mittlerweile ist der Shiitake Pilz in den westlichen Staaten nach den Champignons der meistangebaute Speisepilz. Seine Beliebtheit könnte unter anderem an seiner Geschmacksqualität umami liegen. Umami entsteht durch die Anwesenheit von Glutamat im Pilz und aktiviert spezielle Geschmacksrezeptoren der Zunge. In Japan und China wird Shiitake als medizinische Speise auch bei bestimmten Erkrankungen verwendet und zählt zu den wirksamsten Heilpflanzen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Mit Shiitake behandelbare Erkrankungen sind unter anderem:

  • Entzündungen
  • Schwindelgefühle
  • Arteriosklerose
  • Kopfschmerzen
  • Magenleiden

Laut Traditioneller Chinesischer Medizin sollen häufigere Mahlzeiten mit Shiitakepilzen de Beschwerden lindern. Allerdings kann das sein, dass beim Verzehr von Shiitake in seltenen Fällen allergische Reaktionen auftreten können.
Zum Zweck als medizinische Speise werden die Pilze gebraten, gekocht oder in Alufolie gedünstet und mit Tomatensoße, Sojasoße oder Miso gewürzt. Serviert werden sie mit gekochtem Reis, Gemüse oder Sushi.